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‘Free-Öcalan’ Bus in Frankfurt

Am Samstag ist die Bustour „Freiheit für Öcalan“ auf ihrer Tour quer durch Europa am Frankfurter Römer von zweihundert Menschen begrüßt worden.
Viele Kurdinnen und Kurden und verschiedene Solidaritätskreise bestehend aus antifaschistischen Gruppen und InternationalistInnen verschiedener Herkunft haben sich am Samstag dem 06.10.2012 um vierzehn Uhr an der Bockenheimer Warte getroffen, um gemeinsam unter dem Motto „Freiheit für Abdullah Öcalan, Frieden und ein Status für Kurdistan“ zu demonstrieren. Ziel der Demonstration war der Römerberg, an dem der Bus „Freiheit für Öcalan“ empfangen werden sollte. Während des Demonstrationszuges wurden Slogans wie „Hoch die internationale Solidarität“ und immer wieder „Freiheit für Öcalan- Frieden in Kurdistan“ gerufen. Am Römer angekommen wurden die Demonstranten von einem Lautsprecherwagen mit kurdischer Friedensmusik empfangen. Kurz nachdem man sich versammelte, traf dann auch schon der Bus ein, die Menschen freuten sich die Reisenden zu begrüßen und begleiteten diese auf den Lautsprecherwagen.
Mit in die Höhe gehaltenen Victory- Zeichen wartete man schließlich auf die Reden der Reisenden. Der erste Sprecher Ismet Ken grüßte im Namen des KON-KURD die Anwesenden und erklärte unter Anderem, wie wichtig es sei, dass man den seit über einem Jahr willkürlich und entgegen jeden Menschenrechts in Isolationshaft gefangen gehalten Vorsitzenden der kurdischen Freiheitsbewegung, nicht alleine lassen dürfte. Die Freiheit Öcalans sei die Freiheit Kurdistans, so Ken. Er beendete seine Rede mit „An Azadî- An Azadî“, was auf Deutsch bedeutet „Entweder Freiheit – oder Freiheit“. Nach Ken nahm sich eine Friedensmutter das Mikrofon, sie wird liebevoll von allen Anwesenden „Dayika Aysê „ – „Mama Ayse“ genannt. Dayika Aysê sagte, es erfülle sie mit großer Hoffnung, dass der Bus an keinem Standort alleine gelassen wird und dass der Bus sein Ziel nur erreichen kann, wenn wirklich alle ihn unterstützen und mit Unterschriften sammeln. Sie grüßte die Anwesenden und übergab das Mikrofon dann an Feleknas Uca, die ehemalige Europaabgeordnete der Partei DIE LINKE. Uca brachte warme Grüße aus Amed (türk.Diyarbakir) mit, sie berichtete, dass das kurdische Volk in der Heimat große Hoffnung auf die Unterstützung der Genossen in Europa setze und sie überzeugt seien schon bald gemeinsam den Weg in den Frieden zu erreichen. Uca hielt ihre Rede noch einmal auf Deutsch, sie grüßte insbesondere die internationalen Solidaritätsgruppen, die an der Demonstration anwesend waren.
Die Demonstration verlief friedlich, umso verwunderlicher war es für viele Demonstranten, dass man am Römer angekommen, von der Polizei größtenteils eingekesselt war, da alle Auswege wie zum Beispiel die in Richtung Frankfurter Zeil, die zur U-Bahnhaltestelle und die in Richtung Main komplett von Polizeireihen gehalten wurden. Bereits während der Demonstration wurden die demonstrierenden Jugendlichen von der Polizei gefilmt. Auf Anfrage, weshalb gefilmt werde, erklärte ein Polizist, dass angeblich verbotene Slogans gerufen würden und gegen die Jugendlichen, die diese Slogans riefen, man Strafanzeige stellen werde.
Nach den Reden wurde kurdische Friedens- und Freiheitsmusik gespielt, Folklore getanzt und es wurden Unterschriften zur Kampagne gesammelt. Gegen achtzehn Uhr verabschiedete man den Bus, der sich weiter zum nächsten Treffpunkt Richtung Stuttgart aufmachte.

Verfasst von YXK Frankfurt

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